…und noch mehr Pics vom Ironman Zürich 2012

Hier noch einige Impressionen von der Strecke und dem Zieleinlauf.

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Ironman Zürich 15.7.2012 Motto: Rookie-Projekt 9:77 oder Hauptsache unter 10h

Keine Angst, ich hab mich nicht verrechnet. Und die Schlusszeit stimmt auch. Aber warum muss denn die Stunde immer 60 Minuten haben, wenn man beim ersten Ironman plötzlich in die Nähe von Sub 10 Stunden kommt und der Marathon dann doch länger wird? Aber alles der Reihe nach. Die Wettervorhersage für den Sonntagmorgen verhiess nichts Gutes. Kurz zusammengefasst: Aprilwetter im Juli. Und genauso war es morgens um 7 Uhr im Strandbad Mythenquai. Nach vorherigen Regenschauern war es windig und kühl. Zum Glück war das Wasser wärmer als die Luft, so dass ich mich aufs Schwimmen freuen konnte. Ich kam beim Start gut weg und konnte in aller Ruhe auf der Innenseite des Feldes das Viereck und nach Landgang über die Saffainsel das Dreieck schwimmen. Raus aus dem Wasser hiess es nach 1:03 und in der Wechselzone dann der 1. Rookie-Fehler: man sollte alle Kleider vorher ausbreiten und nicht das Netzshirt zusammengelegt auf links gedreht deponieren. Nach diesem kurzen Intermezzo kam ich gut mit dem Rad raus und den Zürichsee auf der rechten Seite aufwärts. Dann durchs Zürcher Oberland. Aber warum brauten sich vor unseren Augen immer dunklere Wolken zusammen? Genau, es war ja Aprilwetter! Und pünktlich auf die steile Abfahrt von der Forch nach Küsnacht kamen Platzregen und Kälte. Na toll! Die zweite Radrunde sah auch nicht viel besser aus und genau wieder in der Abfahrt Regen; zum Glück kein Hagel, den andere Athleten abbekommen haben. April lässt weiterhin grüssen. Selber fühlte ich mich immer noch gut und erstaunlich wohl. So fand ich mich nach 5:30 auf dem Rad wieder zurück in der Wechselzone. Und da begann eben meine Rechnerei. WENN ich jetzt den Marathon in 3:20 laufen würde, wäre ich unter 10 Stunden. Aber eben…
Als Ironman-Rookie weiss man noch nicht, dass nach dem WENN auch noch ein ABER kommt. Und dieses ABER hiess müde Beine. Vom Lauf-Stil her zwar noch ziemlich schön (wurde mir zumindest von div. Zuschauern an der Strecke zugerufen und bestätigt), aber halt doch zusehends langsamer kam ich vorwärts. Und nach der zweiten von vier Laufrunden war klar, dass es über 10 Stunden wird. War aber nicht weiter schlimm. Denn ich war glücklich, dass ich bis dahin so gut durchgekommen war und freute mich trotz den Strapazen nur noch auf den Zieleinlauf und darauf, sagen zu können: I am an Ironman! Und das konnte ich nach 10:17.46 überglücklich! Dies alles auch dank dem super Support von meiner Frau, der besten Fanmeile aus meinem Club – den Freeradicals – und allen anderen, die mich angefeuert haben. Nicht zu vergessen mein Trainer Matthias Fritsch vom Professional Endurance Team, welcher extra nach Zürich gereist war. Ihr wart Spitze und habt mich zum Ironman gepusht. Und wie jeder Rookie und Finisher hab ich nach der Ziellinie gesagt: nie mehr eine Langdistanz – bis ich mich einen Tag später für die Langdistanz in Roth 2013 angemeldet habe. See you there atthe finish line.

Schanzenbrunch Einsiedeln

117m hoch ist der Schanzenturm der Grossschanz in Einsiedeln. Und dort zuoberst kann man am Sonntag nach telefonischer Voranmeldung Brunchen. Das haben Gisela und ich diesen Sonntag gemacht. Mit traumhafter Aussicht über Einsiedeln, den Sihlsee, das Alpthal hinter und bis zum Mythen. Und das bei zusehends besserem Wetter. Wir konnten sogar noch die Junioren beim Training beobachten. Und nach dem Brunch nahmen wir selber das Training in Angriff. Gisela radelte nach Oberiberg und ich fuhr eine Runde mit dem Rennrad um Einsiedeln und den Sihlsee um danach noch eine Stunde zu Laufen. Dies als Abschluss vor der letzten Taperingwoche und als Vorfreude auf den Ironman.

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