Eiger Ultra Trail 16km – oder Berglauftraining mal schnell

Auf dem Weg zum Inferno-Triathlon im August werden immer mal wieder neue Trainings- und Wettkampfreize gesetzt. Da am Inferno zum Schluss ein 25km-Berglauf steht, hab ich mir gedacht, da mach ich doch mal einen richtigen Trail-Run. Und einen Wettkampfmässigen gleich dazu. Was eignet sich da besser, als gleich im Zentrum des Berner Oberland unter der Eigernordwand den Eiger Ultra Trail in Grindelwald, welcher am 19. Juli 2014 stattfand. Na gut, nicht gerade die grosse Runde (101km mit 6’700Hm!!!!), und auch nicht den kleinen Bruder (51km mit 3’100Hm) sondern die Einsteigerstrecke von 16km mit 960Hm. Auch die reicht schon, wenn ihr das Höhenprofil auf Foto 3 anschaut. Und genau so fühlte es sich an. Zuerst 8km bloss aufwärts. Ich hab gedacht, mir fallen die Beine ab. Beim Aufstieg lag ich die ganze Zeit an 9. Stelle im Feld, welches doch 190 Finisher hatte. Dann folgten ca. 4km mit einem steten auf und ab, bevor es nochmals 4km steil hinunter ging mit fiesen Gegensteigungen. Und auch hinunter musste man die ganze Zeit bremsen, was noch fast mehr in die Oberschenkel ging als rauf. Trotzdem scheint mir das zu liegen, denn ich holte noch 3 Athleten ein bzw. liess sie hinter mir und kam am Schluss mit einer Zeit von 1:35.04h als 6. Overall ins Ziel, was mir den Kategoriensieg bei den Senioren 1 (Jg. 65-74) einbrachte von 48 Klassierten. Und so durfte ich aufs Treppchen ganz zu oberst zusammen mit den anderen schnellen Damen und Herren meiner Kategorie (Foto 4).

Als Belohnung für die super Leistung gondelten Gisela und ich am Abend auf den Männlichen, um uns ein Sunset-BBQ zu gönnen. Auch hatten wir dort die Gelegenheit, die Läufer der grossen Eiger Ultra Trail-Runde anzufeuern, welche dort ca. 68 von ihren 101km hatten und schon entsprechend litten. Ich war da nur froh, hatte ich bloss 16km zu absolvieren.

Von meinem iPhone gesendet

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