A dream come true

Was ist für viele Triathleten das Traumziel? Ganz klar, einmal in Hawaii beim Ur-Ironman an der Weltmeisterschaft starten zu können. Dazu muss man sich bei einem der weltweit rund 40 Ironman-Rennen qualifizieren. Einen der begehrten Slots habe ich mir im letzten Juli bei den Ironman-Europameisterschaften in Frankfurt als 10. in meiner Altersklasse M45-49 erkämpft.

Also hiess es am 3. Oktober Abflug nach Kona auf Big Island, Hawaii. So konnte ich mich eine ganze Woche an die 12 Stunden Zeitverschiebung gewöhnen und an das dortige warme und sehr feuchte Klima, wo  ich noch ein paar letzte und meist lockere Einheiten auf den Originalstrecken absolvierte.

Kona ist normalerweise ein kleines verschlafenes Städtchen, welches in der Ironman-Woche zu einem triathletischen Catwalk den Ali’i Drive rauf und runter mutiert. Jedes noch so kleine Fleckchen wurde durch Anbieter von Triathlonbekleidung und –Zubehör in Beschlag genommen. Es war wirklich das Triathlon-Paradies auf Erden.

Nicht fehlen durfte auch der allmorgendliche Schwumm im Meer zum Coffee-Boat, wo man wassertretend einen heissen Kona-Kaffee  gereicht bekam.
Die Velostrecke auf dem Queen K Highway nach Hawi und zurück war in den Vorwettkampfwoche manchmal fast dichter belegt mit Velos wie mit Autos. Alle wollten die berüchtigten, oft schnell wechselnden Windverhältinisse testen. Gefühlt kam da der Wind immer von vorne. Die Aussicht auf dem schnurgeraden, aber doch welligen Highway wechselte von schwarzen Lava-Feldern zu überraschend grünen Hängen, was zusammen mit dem Blau des Meeres einen faszinierenden Reiz hatte.

Entsprechend gut vorbereitet war ich bereit für den grossen Tag am 10.10.2015. Viel zu früh um 4:00 Uhr hiess es aufstehen, Henkersmüesli einnehmen und im Wettkampfdress ab Richtung Start/Wechselzone am Pier von Kona. Nach dem Body-Marking, einem letzten Check am Velo, an dem ich die mit eigener Spezialmischung gefüllten Trinkflaschen anbrachte und einer allerletzten Kontrolle, ob im Radbeutel auch wirklich alle Radsachen und im Laufbeutel alle Laufsachen waren, hatte ich sogar noch Zeit die magische Morgenstimmung am Schwimmstart aufzunehmen.

Nach den Profimännern um 6:30 und den Profifrauen um 6:40 wurde ich um 6:55 zusammen mit ca 1500 anderen Age-Group-Männern auf die lange Reise geschickt. Nach dem Startschuss mittels einer Kanone verwandelte sich die Bucht in einen Whirlpool. Ich hatte ja schon einiges erlebt und eingesteckt als ehemaliger Wasserball-Spieler, aber die Schwimm-Positionskämpfe hielten aufgrund des allgemein hohen Niveaus über die gesamten 3.8km an. Der Schwimmkurs als solches war eigentlich einfach: 1.9km raus und das gleiche wieder zurück zur Wechselzone am Pier.

Nach guten 1:04h hatte ich wieder festen Boden unter den Füssen. Schnell raus aus dem Schwimmanzug, Helm auf, Schuhe an und nach einem langen Weg durch die Wechselzone mit meinem Velo die Palani Road rauf.

Nach einer kleinen Einrollrunde in Kona wurden wir auf den Queen K Highway geschickt, einmal Hawi und zurück, um auf die gesamthaft 180km zu kommen. Auf den ersten 80km war der Wind noch gnädig und ich kam gut voran. Den ersten Gegenwind erlebte ich beim Anstieg nach Hawi, wo auch eine kurze Dusche vom Himmel auf uns wartete. Nach dem Wendepunkt –  dann bergab und mit Rückenwind – genoss ich kurze Zeit Tiefflug. Bis km 150 konnte ich in meinem Tempo weiterkurbeln bis uns der nächste Gegenwind beglückte und nochmal ordentlich an der Kraft und den Nerven zerrte. Trotzdem erreichte ich nach guten 5:20h die Wechselzone und war bis dahin auf erwartetem Kurs.

Helm runter, Schuhe wechseln, Sonnenbrille auf und mit 9 Energy-Gels bepackt nahm ich die abschliessenden 42km in Angriff. Den ersten Teil von 14km den Ali’i Drive entlang hatte man noch viel Abwechslung durch Publikum und die eigentlich schönen Ausblicke aufs Meer, die ich jedoch dank der doch schon müden Beine und fast unerträglich feuchten Hitze nicht wirklich geniessen konnte.

Danach wurden wir die Palani Road hoch wieder auf den Highway geschickt und auf einen  8km Abstecher ins berühmt-berüchtigte Energy Lab, in dem es ausser Athleten und Verpflegungsposten genau nichts gab. Ausser Hitze. Dieser Abschnitt war für mich der härtestes des Tages, körperlich, aber auch mental. Die km-Abschnittszeiten wurden langsamer und ich begann zu zweifel, ob ich mein Ziel als day-light-finisher (unter 11h) erreichen würde.

Dank Umsteigen auf Red Bull bei km 30 und dem nach dem 2. Wendepunkt doch näherkommenden Ziel  konnte ich mich wieder pushen und gefühlt Richtung Finish-Line fliegen. Diese erreichte ich überglücklich nach 10:38.39h mit purem Gänsehautfeeling (und einem ordentlichen Krampf im Oberschenkel). Diese Schlusszeit reichte für Rang 80 von 249 Athleten in der Kategorie M45-49 bzw. Rang 735 von 2140 klassierten Athleten Overall. Trotz der enormen Anstrengung blieb am Abend noch genügend Zeit, diese Leistung gebührend zu feiern und allen Unkenrufen zum Trotz gibt es genügend Bier auf Hawaii.

Die anschliessenden zwei Wochen verbrachten Gisela und ich neben Big Island noch auf Oahu und Kauai. Dort erlebten wir viele interessante und wunderschöne Eindrücke von diesen faszinierenden Inseln auch abseits des Triathlonparadieses.

Abschliessend möchte ich mich bei meiner Frau, meinem Trainer Matthias Fritsch von professional-endurance-team und meinem Arbeitgeber ganz herzlich für die Unterstützung während des ganzen Jahres bedanken. Ebenso bei meinem Radshop Chälbli-Bike in Uster, welche immer für das Wohl meiner Räder schauten, bei Hannes Hawaii Tours für die gute Reiseorganisation in Kona und euch allen, die sich für mein Tun und Treiben interessieren. Es war eine tolle Saison mit vielen Erfolgen und dem absoluten Triathlon-Höhepunkt in Kona.

Aloha

Weiter Fotos mit Impressionen unserer Hawaii-Reise findest du in der Gallerie

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Allgäu-Triathlon…

…oder wenn du bei einem Triathlon neben Kühen am Wegrand auch Kühe auf dem Podest hast.

Am Sonntag (16.8.2015) Morgen früh war es greislich und regnete ununterbrochen. Auch beim Wechselzone einrichten war es noch nass und unfreundlich. Ich hatte mega Probleme, meine Motivation für den Start zu finden. Der Schwimmstart war sehr ruppig (kein Wunder, wenn 800 Athleten gleichzeitig starten). Ich wollte bewusst etwas langsamer losschwimmen, um nicht wieder in Atemnot zu verfallen, geriet dabei aber in ne ziemliche Keilerei. Dann gings bis zur ersten Wendeboje recht gut. Doch auf dem Rückweg wieder Atemnot, Panik und Brustschwimmen. Allerdings nur kurz, denn es folgte der Kanal, danach Landgang und nochmals Raus ins Wasser und dem Ufer entlang. Dieses Stück verlief ohne Probleme und ich konnte wieder normal ziehen und kam schnell vorwärts. Schwimmen war überigens mit Neo. Bereits nach gut 22min für knapp 1,5km raus aus dem Wasser und erster Wechsel war top und schnell. Auf dem Rad fand ich recht gut rein, aber die Strecke war sehr hart mit vielen Anstiegen. Gleich nach 4km der Kalvarienberg und auch danach war nie Ruhe. Ich konnte aber gut mithalten. Nach knapp 42km und einer Abschnittszeit von 1:18h zurück in der Wechselzone. Der 2. Wechsel verlief nicht sehr gut, da ich mit den kalten Füssen nicht recht in meine Trailrunningschuhe kam. Hab extra die gewählt wegen der nassen Strecke und vor allem dem Kuhsteig (Anstieg von ca. 100m über einen Kuhtrampelpfad, der nur Matsch war). Als ich die Schuhe endlich anhatte, fand ich sehr schnell den Laufrythmus und liess mich auch durch anfangs sehr schnell anlaufende Mitkonkurrenten nicht verunsichern. Diese holte ich alle nach ca. 4km wieder ein und liess sie auch stehen. So konnte ich mein Tempo laufen und kam sehr gut ins Ziel nach 10,5km und einer Zeit von 42min. Die Uhr blieb bei 2:27.15h stehen. Alles in allem ein guter Wettkampf vom Gefühl her. Und über den Rang freute ich mich natürlich noch mehr. Wieder 2. in der AK und 29. Overall. So landete ich mit Sebi, Faris und Thomas auf dem gleichen Podest (Foto 1), da sie alle Kategorien zusammen aufriefen. Auch Gisela hatte einen erfolgreichen Wettkampf über die Sprint-Distanz. Sie durfte als Kategoriensiegerin die Kuhschelle von Hannes selbst in Empfang nehmen (Foto 2). Alles in allem ein sehr guter und top organisierter Wettkampf und sogar ein Kuhtrampelpfad können sie als Highlight verkaufen. Hannes Hawaii Tours-Organisation eben.

Ironman Frankfurt…

…oder wenn Hawaii am Main liegt.

Ja, ihr habt richtig gelesen: am Sonntag 5.7.2015 lag Hawaii nicht im Pazifik, sondern gefühlt in Frankfurt am Main mit tropischen Temperaturen.

Das begann schon am Morgen vor dem Start mit Lufttemperaturen über 25 Grad und der Langener Waldsee war mit 27 Grad auch keine Abkühlung. So stürzte ich mich mit weiteren 450 Agegroup-Athleten um 06:50 Uhr  ohne Neo mit der 1. Welle in den “Whirlpool”. Es war eine superschöne Morgenstimmung, von der ich leider auf der Suche nach der jeweils nächsten Boje nicht viel mitbekam. Nach genau 60 Minuten hatte ich die 3.8km hinter mir und wieder festen Boden unter den Füssen.

Der Wechsel in T1 verlief gut und schon sass ich auf meinem Canyon Speedmax mit Scheibe im Swissdesign (siehe Foto vom Ingolstadt-Tri-Bericht). Es ging flott die ersten 12km nach Frankfurt Downtown und dann auf 2 Loops à 84km durchs Hinterland. Die erste Runde war noch o.K., in der zweiten Runde hatte ich auf dem Rückweg das Gefühl, jemand hält mir einen Warmluft-Föhn ins Gesicht, so heiss war es. Aber grössere Probleme hatte ich auf dem Rad keine und konnte mit konstantem Druck in der Aeroposition fahren, so dass ich die 180km in exakt 5 Stunden schaffte. Immer noch im Fahrplan für eine mögliche Kona-Quali, dachte ich mir.

Schnell das Rad einem der vielen superguten Helfern in die Hand gedrückt und in T2 die Laufschuhe geschnürt und ab gings auf die 4 Runden à 10,5km hin und her am Main entlang. In der ersten Runde war noch alles gut und ich kam flott mit einem 5:00min/km-Schnitt voran. Doch in der zweiten und dritten Runde setzte mir die Hitze gewaltig zu. Der Lauf wurde langsamer und die Pausen an den zahlreichen Verpflegungsständen immer länger. Ende dritter Runde begann ich zu rechnen ( ja, das klappte sogar bei knapp 40 Grad im Schatten noch erstaunlich gut) und kam zum Schluss, dass ich bei dem Tempo über 10 Stunden bräuchte.

Hitze hin oder her, das musste doch schneller gehen! Die Hawaii-Quali hatte ich zu dem Zeitpunkt zwar innerlich schon abgeschrieben. Trotzdem gelang es mir, nochmals ordentlich aufzudrehen in der vierten Runde und so erreichte ich das Ziel in 9:58.14h noch knapp unter 10h. Per Zufall gleichzeitig mit meinem guten Kollegen Markus Konrad (Bild 1), der mir die geniale Sitzposition auf dem Zeitfahrrad eingestellt hatte.

Mein Handy wollte keine Internetverbindung herstellen, aber mein Schwager gab mir telefonisch durch, dass ich – ganz wider Erwarten – 10. in meiner AK geworden sei. Bei 11 Qualiplätzen hiess das, dass ich mich so direkt aus eigener Kraft für Kona qualifiziert hatte!

Zuerst ungläubig, aber überglücklich konnte ich es danach kaum mehr erwarten, Gisela ins Ziel kommen zu sehen. Sie lief glücklich aber ebenso erschöpft in 11:51.55h ein. Danach begann für uns die persönliche Hawaii-Party. Und am Montag  konnte ich mir beim Awards-Bankett den Slot abholen. Selbst wenn es Hannes Blaschke, der Reiseveranstalter meines Vertrauens, nicht recht wahrhaben will (Bild 2): wir reisen mit ihm nach Kona. So erleben wir Hawaii-Feeling nicht nur am Main sondern am 10.10.2015 im richtigen Hawaii im Pazifik.

Aloha

Ingolstadt Triathlon – erneut ein Podestplatz

Am 14.6.15 startete ich für einen letzten Test auf dem Weg zum IM Frankfurt in Ingolstadt über die olympische Distanz (1.5km Swim/40km Bike/10km Run). Bei angenehm warmen Temperaturen verlief das Rennen für mich von Disziplin zu Disziplin besser. Am Schluss belegte ich in einer Zeit von 2:06.02 den 2. Platz in der AK M45 und kam Overall auf den 12. Platz von insgesamt 562 klassierten Herren inkl. den Pros. In 3 Wochen am 5.7.15 gilts dann ernst über die lange Distanz in Frankfurt. Fühle mich dank der Betreuung durch meinen Trainer Matthias Fritsch von http://www.professional-endurance-team.de ready und gut vorbereitet. Frankfurt kann kommen!

Ironman 70.3 Mallorca 2015…

…oder davon, im Alter eine Schraube locker zu haben.

Bereits zum 2ten Mal nach 2013 nahm ich am IM 70.3 in der wunderschönen Bucht von Alcudia teil. Und beim grössten Ironman der Welt mit 3’800 Startern war auch Gisela dabei. So konnten wir testen, ob unsere Beziehung einem Doppelstart mit entsprechend doppelter Nervosität stand hielt, sozusagen als Hauptprobe für den Doppelstart zwei Monate später in Frankfurt beim Ironman. Und um das vorwegzunehmen: es geht ganz gut und wir sind immer noch glücklich zusammen 🙂

Nun aber zum Rennen vom Samstag, 9. Mai, selbst: Start war für Gisela um 08:20 Uhr und für mich 1 Stunde später. Das Schwimmen im kristallklaren Wasser neben dem Hafen von Alcudia war ein Traum. Bloss etwas sehr viele andere Athleten, welche vor mir gestartet waren, waren im Weg. Also hiess es Slalomschwimmen um bewegliche Bojen. Nach gut 27 Minuten kam ich aus dem Wasser und in die wohl längste Wechselzone der Welt. Es ging trotzdem recht flott durch und schon fand ich mich zusammen mit meinem neuen Canyon Speedmax auf der Radstrecke wieder. Dort ging es erst mal flach Richtung Polenca doch ups! Was war den das? Meine Sattelspitze kippte nach vorne, wenn ich zu weit vorne sass. So ein M…! Da hat sich wohl die hintere Schraube von der Sattelhalterung gelöst. Was aber tun, wenn kein Inbus an Bord ist? Weiterfahren und eher auf dem hinteren Teil des Sattels sitzen. Das ging auch einigermassen, da es von Polenca erst mal 14km bergan geht. Auf halbem Weg hab ich zum Glück ein Servicemotorrad getroffen, dessen Fahrer mir meine lockere Schraube anziehen konnte. Von da an ging es flott den Berg hoch bis Kloster Luc um dann in rasantem Tempo um die Spitzkehren runter Richtung Inca zu brettern. Danach durchs Hinterland recht flach zurück nach Alcudia wo ich knapp 90km und 2:31h später wieder in der Wechselzone war.

Ich fühlte mich noch recht gut und konnte anfangs zügig loslaufen mit einem 4er-Schnitt/km. Leider war es zu diesem Zeitpunkt schon sehr heiss auf der Laufstrecke und es hatte sehr viele Athleten unterwegs, so dass die Verpflegungsposten immer sehr gut besucht, um nicht zu sagen überfüllt, waren. Und auch sonst war mehr Slalomlauf angesagt, als mir lieb gewesen wäre, da ich ständig am Überholen war. So liessen die Kräfte etwas nach und die Kilometerzeiten bewegten sich gegen 4:30min rauf. Ich versuchte durchzubeissen und mobilisierte nochmals alle Kräfte und nach 1:29h war es da, das lang ersehnte Ziel am Strand von Alcudia. Und Gisela, die schon freudig strahlend auf mich wartete. Noch mehr strahlte ich danach über meinen Schlussrang in der Altersklasse M45-49: ich wurde 3. mit gut 7min Vorsprung auf den 4. Es hat also tatsächlich Vorteile, älter zu werden und in die nächsthöhere AK zu rutschen. Und wenn noch alle Schrauben halten, gibt es auch ein schnelles Rennen. Ironman Frankfurt kann kommen!

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Frankfurt Halbmarathon und Ironman-Streckenbesichtigung

Zieleinlauf-Video

Das Weekend vom 7./8. März 2015 stand ganz im Zeichen der Vorbereitung auf den Ironman Frankfurt vom 5. Juli 2015. So reisten Gisela und ich dorthin, um uns zum einen am Samstag mal die Radstrecke anzuschauen und abzuradeln. Schon da war das Wetter recht angenehm und nicht allzu kalt. Gestartet sind wir natürlich beim Römer im Zentrum von Frankfurt (Bild 1).
Zum zweiten startete ich am Sonntag bei noch schönerem Wetter am Frankfurt Halbmarathon. Start und Ziel war direkt bei bzw. in der Commerzbank-Arena (Bild 2). Nach dem Start kurz nach 10 Uhr konnte ich schon in der erste Hälfte locker laufen und hatten immer Kilometer-Zeiten um 3:50min. Und auch in der zweiten Hälfte ging es so weiter und ich hatte keine nennenswerten Probleme. So rückte eine neue Halbmarathon-Bestzeit (die alte stammt aus dem Jahr 2010 und war 1:21.05h) immer mehr in greifbare Nähe. Und siehe da, nach dem Zieleinlauf (hier gehts zum Video) blieb meine Uhr bei 1:20.49h stehen, was eine Verbesserung um zwar ‚bloss‘ 16 Sekunden bedeutet, aber zur jetzigen Zeit eigentlich nicht ‚geplant‘ war. Der Formaufbau stimmt also und ich bin optimistisch für den Ironman Frankfurt im Juli, da es anscheinend ein schnelles Pflaster ist.

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Glück auf!!

Es gibts ab und zu, da sind wir nicht nur sportlich unterwegs. Und es gibt Tauchclubs, die auch mal trocken in Tiefen vordringen. Und genau in einem solchen Tauchclub, dem Ebi-Sub, sind Gisela und ich dabei. Und da stand am Samstag, 24.1.15, für einmal ein etwas anderer Anlass auf dem Programm: der Besuch des ehemaligen Kohlebergwerks Käpfnach in Horgen. Treffpunkt war um 18 Uhr beim alten Stolleneingang. Mit der Stollenbahn fuhren wir ca. 500m in den alten Kohlestollen, wo uns Werner Klaus, der Präsident des Bergwerkvereins, in einer gemütlichen Kaverne, mit einem Apéro empfing. Im Anschluss wurde uns ein leckeres Fondue serviert, gefolgt von Kaffee und Dessert. Nach einer gemütlichen Plauderrunde machte der ‚Kanarienvogel‘ auf dem Bild 5 plötzlich schlapp was in der Bergwerksprache bedeutet, dass das Wetter (damit ist die Luft gemeint) matt wird, also wenig Sauerstoff hat. Dies war das Zeichen für die Rückfahrt aus dem Stollen. Vorbei an der heiligen Barbara ging es zurück ans Tageslicht. Mehr Infos zum Bergwerk Käpfnach und zum Bergwerkverein gibts auf http://www.bergwerk-kaepfnach.ch.

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