Rückblick 2011 und Ausblick 2012

Durch eine Achillessehnenentzündung ging sportlich im 2011 nix. Dafür hatte ich privat sehr schöne Momente, u.a. an meinem Geburtstag mit einem Fallschirmsprung aus dem Helikopter (Bilder). Weiter ging es im August mit der Produktion der eigenen Eheringe (Bilder) im Atelier von Mojo-Design. Als Material kam neben Gelbgold auch Carbon zum Einsatz. Und der Höhepunkt und gleichzeitig schönste Moment in diesem Jahr war natürlich unsere Hochzeit am 2./3. September 2011 (Bilder). Es ging aber bald weiter mit dem letzten Höhepunkt (wortwörtlich genommen), der Besteigung des Kilimanjaro (Bilder). Tja, so ereignissreich war das Jahr 2011.
Und wie gehts weiter? Im 2012 hoffe ich, sportlich wieder Vollgas geben zu können. Als erstes stehen Trainingscamps in Fuerteventura (von dort stammt obiges Bild) und Mallorca zusammen mit Hannes Hawaii Tours auf dem Programm. Und die ersten Termine für Wettkämpfe sind bereits fixiert und publiziert unter Nächste Rennen. Und natürlich möchte ich auch viel Zeit für meine Frau und meinen neuen interessanten Job als Wachtchef haben. Ich freu mich schon drauf und wünsche allen es guets neuis Jahr 2012.

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Hochzeitsreise auf den Kilimanjaro

Das war also das Ziel unserer Hochzeitsreise: der Kilimanjaro. In der Zeit vom 30. Oktober bis 14. November 2011 verbrachten wir unsere Hochzeitsreise in Tanzania und zum Schluss auch noch in Kenia. Zuerst standen 6 Tage Trekking auf den Kilimanjaro, mit 5’895m der höchste Berg Afrikas und gleichzeitig auch der höchste freistehende Berg der Welt auf dem Programm. Die Luft wurde da oben wirklich immer dünner und es hiess die ganze Zeit von unseren afrikanischen Leitern ‚pole, pole‘ (langsam, langsam). Die letzte Etappe nahmen wir Nachts um 2400h in Angriff und waren rechtzeitig zum Sonnenaufgang am Guillmans-Point, von wo auch obiges Foto stammt. Wir wurden mit einem atemberaubenden Blick auf die Weite von Afrika belohnt.
Im Anschluss an das Trekking waren wir für 4 Tage auf Safari mit zwei Jeeps, welche unsere 11er-Gruppe sicher durch die Steppen brachte. Dabei sahen wir viele wilde Tiere und hatten wunderschöne Erlebnisse. Zwischen den zwei Nationalparks Ngorongoro und Tarangire besuchten wir auch noch ein lokales Spital, welches von zwei schweizer Schwestern geführt wird. Sie erzählten uns viele interessante Geschichten über das Leben in Tanzania.
Zum Abschluss unseres Erlebnisurlaubes flogen wir mit einer kleinen Maschine von Tanzania nach Kenia, wo wir auf Chale Island, einer Hotelinsel ca. 2h südlich Mombasa, relaxen konnten. Dabei genossen Gisela und ich unser Honeymoon-Bungalow, welches auf einer separaten Nebeninsel war und sogar zwei Aussenwhirlpools hatte. Es war echt traumhaft.
So, und wer jetzt ‚gwunderig‘ geworden ist, kann unter folgendem Link die Bilder anschauen. Viel Spass.

Minihoneymoonreise ins Wallis

So idyllisch kann die Schweiz sein. Bei prächtigstem Wetter verbrachten Mrs und Mr Reichmuth ein verlängertes Weekend in Zermatt 🙂 Zum ersten mal buchten wir im Hotel als Ehepaar ein und trainierten die 3 Tage unsere Wanderfähigkeit, um gerüstet zu sein für unsere Hochzeitsreise auf den Kilimanjaro. Die Aufnahme entstand am Freitag oberhalb von Sunnegga auf dem Murmelipfad.

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Titanic auf dem Hochzeitsschiff

Aktuell!!! Hier gehts direkt zu den Bildern !!!

Gestern Nachmittag folgte der zweite Teil unserer Hochzeit mit der kirchlichen Trauung in der ref. Kirche in Greifensee. Als Spalier vor der Kirche standen viele Weggenzünfter und IMC-Mitarbeiter. Beim anschliessenden Apero wurde u.a. ein Semmeliauswerfen geboten und eine virtuelle Kilimanjaro-Besteigung sowie ein Bierathlonraten 🙂 Mit einem London-Doppeldeckerbus ging es weiter nach Rapperswil wo wir um 18h auf einem umgebauten Ledischiff (www.ledischiff.ch) erwartet wurden. Die Fahrt in den Obersee war mit einer wunderschönen Abendstimmung perfekt und wir hatten sogar Zeit, auf dem Oberdeck Titanic zu spielen (s. Foto). Dass der Film fast Realität wurde, erlebten wir gut 2h später live. Nur war es statt einem Eisberg eine Sandbank und wir liefen vor Hurden ca. 80m vom Ufer entfernt auf Grund. Sämtliche Manöver des Kapitäns halfen nix. Wir steckten fest. Das hielt uns aber nicht davon ab, ein wunderschönes Fest auf einem nun halt stationären Schiff abzuhalten mit sensationell gutem Essen, lustigen Produktionen und natürlichem dem obligaten Hochzeitswalzer bei leichtem Nieselregen auf dem Oberdeck. Beendet wurde das Fest erst gegen 0130h, als der Seerettungsdienst Pfäffikon/SZ mit Blaulicht eintraf und mit der Evakuierung des Schiffes begann. Gegen 2h gingen dann auch Gisela und ich von Bord und fuhren statt mit dem Schiff mit dem Taxi dem See entlang nach Zürich. Es war aber ein wunderschöner und erlebnisreicher Tag und wir danken allen, welche zum Gelingen beigetragen haben. Gisela und Walter Reichmuth 🙂

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Riesenrad

Hatte heute Gelegenheit, das neue 29er-Hardtail von Chälbli ausgiebig zu testen. Bei knapp 9,5kg Lebendgewicht ist das durchaus eine lockere und entspannt Art, durchs Zürcher Oberland bis auf den Pfannenstiel zu sausen. Und sausen ist wörtlich gemeint. Durch den grösseren Raddurchmesser ergibt sich eine ruhigere und flüssigere Fahrweise. Auch bergauf klettert das 29er mit mehr Traktion ohne sich dabei aufzurichten, was sicher auch durch den tief liegenden Lenker beeinflusst wird. Die Körperhaltung ist sportlich gestreckt, aber nicht unbequem. Auf verblockten und mit Wurzeln durchsetzten Trails bleiben die Riesenräder deutlich weniger hängen, was der Sicherheit zugute kommt. Wär auf jeden Fall (m)ein Favorit für leichtere Strecken, einfache Singletrails und im Stadtverkehr. Ich brings nur ungern zurück. Mal sehen 😀

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